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Genomische Selektion gegen die Hüftgelenkdysplasie des Hundes

Die Hüftgelenkdysplasie des Hundes (HD) ist eine weitverbreitete Entwicklungs-störung des Hüftgelenkes. Sie ist durch strukturelle Veränderungen des betroffenen Gelenkes, wie Inkongruenz des Hüftgelenks, Subluxation bis hin zur Luxation und Deformation der Hüftpfanne und des Oberschenkelkopfes, die zu einer schmerzhaften Osteoarthrose führen können, charakterisiert. Populationsgenetische Studien belegten die Erblichkeit der Hüftgelenkdysplasie bei verschiedenen Hunderassen.

Das Institut für Tierzucht und Vererbungsforschung der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover hat in Zusammenarbeit mit dem Verein für Deutsche Schäferhunde, Gesellschaft zur Förderung kynologischer Forschung (gkf) und dem Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH) ein vollkommen neues molekulargenetisches Testverfahren für die Zucht gegen Hüftgelenkdysplasie beim Deutschen Schäferhund entwickelt.

Wir wollen nun genetische Markersets für andere Hunderassen entwickeln. Dafür benötigen wir EDTA-Blutproben von Hunden, die auf HD untersucht wurden, von möglichst vielen verschiedenen Hunderassen. Neben der Blutprobe brauchen wir für die Entwicklung des Markersets eine Kopie des HD-Befundes und der Ahnentafel ihres Hundes.

Es entstehen ihnen bei uns durch das Einsenden der Proben keine Kosten.

Weitere Informationen zum Projekt Genomische Selektion:

Das ausführliche Merkblatt für die Einsendung der Blutproben mit allen Befunderhebungen finden sie hier. Die Proben schicken Sie bitte an die unten aufgeführte Adresse.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:

Prof. Dr. Ottmar Distl

Mitarbeiter: Dr. Yvonne Marschall und Dr. Kathrin F. Stock

           Institut für Tierzucht und Vererbungsforschung

Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover

Bünteweg 17 p      

30559 Hannover       

Tel.: 0511/953-8876; Fax: 0511/953-8582

E-Mail: ottmar.distl@tiho-hannover.de

Hüftgelenkdysplasie Hund